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Dateiformate: MIME-Typen
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Was sind
MIME-Typen?
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MIME steht für Multipurpose Internet Mail Extensions. Aus dem Namen geht hervor, dass die Spezifizierung ursprünglich für E-Mails mit Attachments (englisch für Anhang) gedacht war. Solche so genannten Multipart-Mails enthalten die gesamten zu übertragenden Daten in einer Datei.
Es musste eine Konvention gefunden werden, wie die einzelnen Teile (z. B. Text der Mail und angehängte ZIP-Datei) voneinander zu trennen sind, ein Schema, das der interpretierenden Software mitteilt, um welchen Datentyp es sich bei dem jeweils nächsten Teil der Mail handelt.
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Akzeptieren von
MIME-Typen
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Jeder Webbrowser als auch jeder Webserver führen eine Liste mit ihnen bekannten MIME-Typen. Bei der Kommunikation müssen sie sich darauf einigen, ob der Empfänger den MIME-Type akzeptiert, den der Sender senden will.
- Moderne Browser akzeptieren in der Regel jeden MIME-Type und bieten dem Anwender einfach an, falls sie den MIME-Typ nicht kennen, die zu empfangenden Daten als Download-Datei abzuspeichern.
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Webserver sind dagegen meist empfindlicher. MIME-Typen, die sie nicht kennen, verarbeiten sie nicht. Gerade wenn auf dem Serverrechner nicht alltägliche Dateiformate bereitgestellt werden, ist es wichtig, den MIME-Type dafür in der Konfiguration des Webservers zu notieren.
Bei Standard-Dateiformaten sollten Sie unbedingt die MIME-Type-Angaben verwenden, die dafür etabliert sind. Dazu müssen Sie das Schema der MIME-Typen kennen.
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MIME-Elemente
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Ein MIME-Type besteht aus zwei Teilen:
- der Angabe eines Medientyps und
- der Angabe eines Subtyps.
Beide Angaben werden durch einfachen Schrägstrich voneinander getrennt, z. B. "text/plain" oder "image/gif".
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Medienypen
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Es gibt folgende Medientypen:
- text = für Textdateien
- image = für Grafikdateien
- video = für Videodateien
- audio = für Sounddateien
- application = für Dateien, die an ein bestimmtes Programm gebunden sind
- multipart = für mehrteilige Daten
- message = für Nachrichten
- model = für Dateien, die mehrdimensionale Strukturen repräsentieren
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Subtypen
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Subtypen für servereigene Dateiformate, d. h. Dateitypen, die auf dem Server ausgeführt werden können, werden meist mit x- eingeleitet. Wenn Sie trotz Recherchen keine Anhaltspunkte dafür finden, ob es zu einem Dateiformat einen bereits etablierten MIME-Type gibt, können Sie selber einen festlegen. Gleiches gilt für völlig eigene Dateiformate.
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MIME-Typen auf
Ihrem Rechner
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Sie können sich mit Hilfe eines Skripts die auf ihrem Rechner registrierten MIME-Typen im Browser anzeigen lassen. Dieses Skript funktioniert für Netscape und Mozilla auf allen Betriebssystemen, für Internet Explorer nur in der MacOS-Version.
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