OSI-Transportschichten

Schicht 4
Transport Layer

Transportschicht
Ermöglicht eine sichere und fehlerfreie Verbindung über das Netz. Dazu leistet die Transportschicht Aufgaben wie z. B. Bestimmung optimaler Wege im Datennetz, Flusskontrolle, Fehlererkennung und -behebung auf Paketebene. Zudem zerlegt die Transportschicht die Daten in Pakete gemäß der für die niedrigeren Schichten festgelegten maximalen Paketgröße. Eingehende Pakete werden in der richtigen Reihenfolge wieder zusammengesetzt.

Schicht 3
Network Layer

Vermittlungsschicht
Übernimmt die Suche eines Weges durch das Datennetz zum Zielrechner (Routing). Dazu muss die Vermittlungsschicht wissen, welcher Rechner auf welchem Weg zu erreichen ist. Die Rechner werden dabei mit logischen, meist hierarchisch aufgebauten Adressen identifiziert. Die Vermittlungsschicht stellt fest, über welches Gerät (z. B. einen Router) die Zieladresse erreichbar ist, und ergänzt das Datenpaket mit der Hardwareadresse des vermittelnden Geräts. Die niedrigeren Schichten erhalten also auf jeden Fall eine Adresse, die direkt per Leitung zu erreichen ist. Sind Netze über einen Router gekoppelt, stellt dieser einen doppelten Protokollstack dar, der nur bis zur Vermittlungsschicht reicht.

Schicht 2
Link Layer

Sicherungsschicht
Überträgt Datenpakete über das Netz zur Zieladresse. Zur Erkennung von Übertragungsfehlern werden die Datenpakete codiert und eingehende Pakete auf fehlerfreie Übertragung geprüft. Falls der Code eine direkte Fehlerkorrektur ermöglicht, wird diese durchgeführt. Andernfalls wird der Fehler "nach oben" gemeldet. Zudem muss die Sicherungsschicht den Medienzugriff ermöglichen. Dazu muss sie erkennen, wann Daten geschickt werden dürfen, und im Falle einer Kollision die Übertragung wiederholen.

Schicht 1
Physical Layer

Bitübertragungsschicht
Legt die Daten auf das Übertragungsmedium. In dieser Schicht geht es nur noch um die physikalische Übertragung und den Empfang von Daten. Hier werden nur noch elementare Fehler erkannt (z. B. Kabel nicht eingesteckt).